Männerwanderung

Lätitia Kaufmannsgilde Stuttgart e.V.

Bericht zur 23. Männerwanderung der Seniorengruppe



 

12 Männer trafen sich am 5. Juli kurz vor 11.00 Uhr am Schloß in Altshausen. Dort wurden wir von Pfarrer i. R. Veremund Schwarz begrüßt. Veremund Schwarz war von 1959 bis 1964 Kaplan in St. Elisabeth in Stuttgart. In dieser Zeit war er auch Jugendpräses. Die damalige Jugend hat ihn bei seiner Investitur nach Gerabronn begleitet. In der Schlosskirche bat er uns zuerst um innere Sammlung. Nach einigen Minuten erklärte er uns die Schlosskirche. In dieser Kirche stehen z.Zt. die Sarkophage der Fürsten von Württemberg, da die Gruft derzeit renoviert wird. Nach dem Singen von „Salve Regina“ und  „Maria zu lieben“ verließen wir das Gotteshaus. In der Grabeskirche sahen wir eine Ausstellung eines Grabes mit Szenen aus dem Leben Jesu. Die Kulissen sind alle noch von Hand gearbeitet und perspektivisch gezeichnet. Danach gingen wir zum Mittagessen ins Gasthaus „Lamm“. Hier wurden wir schon erwartet und sehr gut bewirtet. Toni hatte dann noch eine Überraschung für uns parat: Die Bahnstation „Durlesbach“ aus dem bekannten Lied:  Auf der schwäbsche Eisebahne gibt es viele Haltstatione: Schtugart, Ulm und Biberach, Meckebeure, Durlesbach. Der Bahnhof Durlesbach feierte „100 Jahre Bahnhof Durlesbach“ und damit die Südbahn von Ulm nach Friedrichshafen.

Dieses Durlesbach ist kein Ort, es ist nur eine Haltestation als Vorort von Reute. Nach einer Kaffeepause und der Besichtigung der Alten Lok mit Wagen und dem „Geisbock am hinteren Wagenteil“ ging die Fahrt weiter nach Bad Waldsee, zu unserem Ziel: Hotel „Grüner Baum“. Durch die enge Innenstadt fuhren wir mit Schrittgeschwindigkeit durch Fahrradfahrer, Fußgänger und Wanderer. Aber oh Schreck, unsere versprochenen Parkplätze waren alle belegt. Nach dem wir nun unser Gepäck ausgeladen hatten und die Zimmer verteilt waren, wurden die Fahrzeuge auf andere Hotelparkplätze in der Nähe verteilt.

Zu einem kleinen Rundgang um den See in Bad Waldsee traf sich dann die ganz Truppe. Dann ging` s zu unserem Abendessen ins Gasthaus „Zum Kreuz“. Bei vorzüglichem Bier und vielen regionalen Gerichten war es ein schöner Abend. Ein Teil unserer  Mannschaft ging dann noch zum Gasthof „Wilder Mann“, um sich das Fußballspiel der Deutschen Frauennational-Mannschaft gegen Frankreich anzusehen.

 Am anderen Tag, nach einem herzhaften und keine Wünsche offen lassenden Frühstück trafen sich  alle wieder zum Wandern. Die Fußschwachen fuhren mit Toni zum vereinbarten Treffpunkt Tannenbühl.

Die anderen fußgesunden Wanderer waren mit einem Umweg auch bald an diesem Treffpunkt angelangt. Der Berichterstatter hatte eine etwas andere Route gewählt „Weg 2“, als eigentlich vorgesehen war: Etwas sonniger, etwas weiter, etwas interessanter. So kamen wir an tollen Golfplätzen vorbei. Nach einigen Telefonaten mit unserem Wanderführer Toni kamen alle wieder glücklich zusammen.  Mit einigen Steigungen im Wald und durch schönes Wiesengelände kamen wir in Mittelurbach an. Im Gasthaus „Zum Rad“  trafen sich dann alle zum wohlverdienten Mittagessen. Die Wirtin hatte extra für uns einen tollen Schweinebraten mit Spätzle und Salat zubereitet. Nach dieser Stärkung ging es dann zurück nach Bad Waldsee. Heute hatten die Wanderer eine tolle Leistung vollbracht. Über 120 km wurden von uns an diesem Tag zusammen erwandert.

Tonis Cousine, die in Bad Waldsee wohnt, lud uns am Nachmittag in das Haus „ Zum Faß“ ein. Dort gab es köstliche Brände, Essigsorten, Öle und ganz besonderen Apfelsaft. Unsere Männer danken für die guten Proben.

 

Für den Abend hatte Toni das Nebenzimmer im Hotel „Grüner Baum“ reservieren lassen.,

Wir staunten nicht schlecht. Ein toll gedeckter Tisch mit einem großen Arrangement war auf dem Tisch dekoriert. Alle Plätze waren mit großen Platztellern, toll gefalteten Servietten und Gläser bedacht. Die Essensauswahl war reichlich, die Weine köstlich. Manch einer hat es geschafft, sich durch die Bierkarte durchzutrinken. Alles feine Biere aus der Region Oberschwaben. Nach dem Essen konnte uns Bernd wieder am Klavier seine Künste zeigen. Mit dem Singen von lustigen Liedern und Vorträgen wie z.B. „Das Huhn“ hatte der Abend eine wunderbare Stimmung. Roland überraschte dann die Truppe noch mit einer Spende der Firma Erdem. Eine Dose zum Wohl der Füße bekam jeder. Die Truppe dankt dem Spender.

 

 

Am Donnerstag machten wir uns dann bei bedecktem Himmel zu unserer Wanderung nach Reute auf. Durch schöne Waldwege gelangten wir dann zur Zwischenstation in Gaisbeuren.

Im Schatten von Kastenanienbäumen wollten wir dann ein Zwischengetränk zu  uns nehmen. Aber es war Ruhetag. Toni hat es dann doch mit Überredungskünsten geschafft, daß wir noch etwas zum Trinken bekamen. Danach ging es durch schönes offenes Gelände, bei strahlender Sonne, nach Reute. In der dortigen Klosterkirche sangen wir das schöne alte Kirchenlied „Meerstern ich Dich grüße“ und „Großer Gott wir loben Dich“. Von da ging es in das Gasthaus „Stern“. Unter einem schönen schattigen Dach warteten wieder die regionalen Speisen auf uns: Tellersulz, Maultaschen und Suppen. Nach einer Erholungspause wanderten wir dann in schon hochsommerlichen Temperaturen  zurück zu unserem Parkplatz. Die Truppe verabschiedete sich, mit dem Dank an Toni, der uns wieder eine schöne Männerwanderung organisiert hatte. Es waren drei herrliche Tage.

Wini